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SORA-MitarbeiterInnen auf der 5. ECPR Konferenz (2009)

Bei der 5. General-Konferenz des „European Consortium for Political Research (ECPR)” debattierten führende PolitikwissenschafterInnen über neueste Erkenntnisse im internationalen Vergleich. Steve Schwarzer, wissenschaftlicher Mitarbeiter bei SORA, leitete das Panel „Education for Democracy & Youth Engagement in the Context of Educational Reforms“. Die Konferenz fand vom 10.-12. September an der Universität Potsdam statt.

„Studien aus einigen OECD-Länder belegen den Bedarf an Lehr- und Studienplanreformen, anhand derer dem gleichgültigen, politischen Verhalten Jugendlicher begegnet werden soll“, so Steve Schwarzer. Mit dem Beitrag “Lowering voting age in Austria – Civic education and voting behaviour” analysiert Schwarzer das Wahlverhalten österreichischer Jugendlicher bei der Nationalratswahl 2008.

Im Panel „Demokratische Innovationen und innovative Demokratie in Europa“ beleuchtete Eva Zeglovits, Leiterin des Forschungsbereichs Wahlen & Politik, das herabgesetzte Wahlalter in Österreich im Zusammenhang mit den verschiedenen pädagogischen Maßnahmen, mit denen Jugendliche auf ihre neue Verantwortung vorbereitet wurden. Es ergeben sich neue Erkenntnisse und Empfehlungen zur Evaluierung dieser Maßnahmen: „Wählen mit 16 erhöht die politisches Aufmerksamkeit dieser Zielgruppe merkbar, begleitende Aktionen innovativer Demokratie spielen daher eine zentrale Rolle bei der politischen Meinungsbildung Jugendlicher“, so Zeglovits.

Das “European Consortium for Political Research (ECPR)” ist ein unabhängiger, wissenschaftlicher Interessensverband, der seit 1970 mit dem Ziel besteht, die Fortbildung und Zusammenarbeit europäischer sowie außereuropäischer PolitikwissenschafterInnen zu unterstützen.

Lesen Sie mehr zum Thema JungwählerInnen:

  • Studie „Wählen mit 16 bei der Nationalratswahl“ WEITER