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Landtagswahl Niederösterreich 2013

Am Sonntag, den 3. März 2013, wählte Niederösterreich einen neuen Landtag. SORA analysierte die Landtagswahl auf Basis der Daten der Wählerstromanalyse sowie der ORF/SORA/ISA Wahltagsbefragung unter 1.205 Wahlberechtigten.

ÖVP-WählerInnen überdurchschnittlich weiblich

Frauen wählten überdurchschnittlich stark die ÖVP: Sie erreichte bei Wählerinnen 58 Prozent. Männer wählten häufiger FPÖ und das Team Stronach.

Die ÖVP kann bei dieser Wahl über vier Fünftel (83%) ihrer WählerInnen von 2008 wieder für sich gewinnen. Stärkstes Motiv der ÖVP-WählerInnen für ihre Entscheidung war die Person Erwin Prölls bzw. der Wunsch, dass Erwin Pröll Landeshauptmann bleiben soll.

Interessensvertretung und Stammwähler-Motiv für SPÖ

SPÖ und Grüne erhielten etwas mehr Stimmen von Wählerinnen, wobei vor allem die Grünen bei Frauen unter 30 stärker punkteten. Stärkste Wahlmotive für die SPÖ waren die Interessensvertretung sowie das Stammwähler-Motiv.

Die SPÖ mobilisiert 70% ihrer WählerInnen von der letzten Landtagswahl wieder für sich. 31.000 Stimmen gehen im Saldo an die NichtwählerInnen verloren, 13.000 SPÖ-WählerInnen von 2008 haben sich dieses Mal für das Team Stronach entschieden.

FPÖ unter Männern stark

Die FPÖ wurde bei dieser Wahl überdurchschnittlich von Männern sowie in der Gruppe der 30-59-Jährigen gewählt. Stärkstes Wahlmotiv war die Interessensvertretung, gefolgt von der Kontrolle von Missständen.

Die FPÖ hat mir einer Behalterate von 43% den höchsten Anteil an WechselwählerInnen.

Grüne überzeugen Junge

Die Grünen überzeugten in Niederösterreich vor allem junge WählerInnen (unter 30). Stärkste Wahlmotive waren die Interessensvertretung, die Kontrolle von Missständen, der frische Wind für das Land sowie das Brechen der absoluten ÖVP-Mehrheit.

Die Grünen überzeugen bei dieser Wahl 62% ihrer UnterstützerInnen von 2008 wieder für sich. 17.000 Grün-Stimmen kommen von der ÖVP, an die im Gegenzug nur 5.000 Stimmen verloren gehen.

Team Stronach mobilisiert 38.000 NichtwählerInnen 

Die Wählerschaft des Team Stronach setzt sich überdurchschnittlich aus Männern zusammen; das Abschneiden in den Altersgruppen war gleichmäßig. Stärkstes Motiv der WählerInnen, sich für das Team Stronach zu entscheiden, war in Niederösterreich der frische Wind für das Land sowie das Brechen der Absoluten der ÖVP.

Die Wählerstromanalyse zeigt folgende Zusammensetzung der Wählerschaft der Liste FRANK bei ihrem ersten Antreten in Niederösterreich: Mehr als ein Drittel (39%) sind ehemalige NichtwählerInnen von 2008; 21% der FRANK-WählerInnen stammen von der FPÖ, 18% von der ÖVP, 14% von der SPÖ, 5% von den Grünen.

Wahlkampfthemen

Die wichtigsten Themen für die WählerInnen in Niederösterreich waren die Bereiche Gesundheit und Pflege, Arbeitsplätze, Sicherheit und Bildung. - Wohnen, die Landesfinanzen und Zuwanderung spielten hingegen nur eine untergeordnete Rolle.

Wahlverhalten und die Entwicklung von Niederösterreich

Im Rahmen der Wahltagsbefragung wurde auch erhoben, wie sich das Bundesland Niederösterreich aus Sicht der Befragten seit der letzten Landtagswahl 2008 entwickelt hat. Knapp die Hälfte der Befragten gab an, dass sich nichts verändert habe, 37 Prozent sahen eine positive Entwicklung und weitere 14 Prozent negative Veränderungen.

Personen, die eine negative Entwicklung Niederösterreichs sahen, stimmten bei der Landtagswahl in erster Linie für die SPÖ, die FPÖ und das Team Stronach. Die ÖVP erhielt hingegen bei WählerInnen, die positive Veränderungen erkannten, 75 Prozent. Alle anderen Parteien lagen in dieser Gruppe deutlich unter ihrem Gesamtergebnis. Personen, für die subjektiv gesehen alles gleich geblieben war, stimmten etwas stärker für die Grünen.