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Politische Bildung an Wiener Schulen

(c) Jill Tindall

Schulische politische Bildung erhielt in Österreich nicht zuletzt seit der Senkung des Wahlalters einen höheren Stellenwert. Um zur besseren Unterstützung der Lehrkräfte in diesem Bereich beizutragen haben die AK Wien und die PH Wien das SORA-Institut beauftragt, eine Bestandsaufnahme der politischen Bildung aus Sicht der LehrerInnen durchzuführen.
Die Ergebnisse der Studie wurden der Öffentlichkeit am 23. Oktober 2014 präsentiert und stehen hier zum Download zur Verfügung:

Wissenschaftliche Hintergründe

Auch wenn ein grundlegendes Verständnis für politische Konzepte bereits im Alter von 6 Jahren aufgezeigt werden kann, gilt das Jugendalter in Hinblick auf die politische Sozialisation als besonders relevant. Dies liegt zum einen an der bereits fortgeschrittenen kognitiven Entwicklung in diesem Alter und zum anderen daran, dass während dieses Zeitraums wesentliche Aspekte der Persönlichkeitsentwicklung stattfinden.

SORA erhob und analysierte bereits 2006-2010 im Rahmen der "International Civics and Citizenship Education Study" (ICCS) die Umsetzung Politischer Bildung an den Schulen in Österreich. Neben der Erfassung des Kompetenzniveaus in Hinblick auf eine aktive BürgerInnenschaft wurden  die Einstellungen der SchülerInnen zu Politik und Partizipation erhoben. Die Befragung der SchülerInnen wurde mit einer Erhebung unter LehrerInnen sowie DirektorInnen kombiniert.

Ziele der Erhebung

Gefördert von der Arbeiterkammer wurde im Dezember 2013 erstmals ein Zentrum für politische Bildung an der PH Wien eingerichtet. Dessen Aufgaben umfassen u.a. die Aus- und Fortbildung sowie die Organisation von Tagungen.
Die Ergebnisse der aktuellen LehrerInnen-Befragung dienen dazu, die weitere Entwicklung des Zentrums und seiner Tätigkeiten an den praktischen Bedürfnissen der Lehrkräfte auszurichten.

476 Wiener LehrerInnen befragt

Insgesamt 476 Wiener LehrerInnen – 201 VolksschullehrerInnen und 275 LehrerInnen der Sekundarstufe 1 – haben an der Studie teilgenommen, die von SORA sowohl schriftlich als auch online durchgeführt wurde. Die Beteiligung stand allen Lehrpersonen offen, unabhängig von ihrem Unterrichtsfach und unabhängig davon, ob sie selbst sich als Politische BildnerInnen bezeichnen.

Um den bestmöglichen Datenschutz zu gewährleisten, verwendete SORA für diese Befragung keine personenbezogenen Daten, sondern ersuchte um die Unterstützung der Schulen und DirektorInnen, um die Fragebögen den LehrerInnen zugänglich zu machen.