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Wohnbau und Standort

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38. Wohnsymposium zur Rolle des Wohnbaus als Standort-Faktor.

Am 21. Oktober 2010 diskutierten ExpertInnen im Rahmen des 38. Wohnsymposiums über das Thema "Wohnqualität als Asset im wirtschaftlichen Wettbewerb der Städte".

Ein zentraler Ansatz der ReferentInnen: Wohnqualität sei in erster Linie ein "weicher Faktor", der zunächst primär Zufriedenheit schafft. Indirekt schlage sich ein funktionierender Wohnungsmarkt allerdings auch in harten Fakten wie Investitionen und Wachstum nieder.

Wien erreiche in drei zentralen Faktoren Höchstnoten bezüglich Wohnqualität: "Erreichbarkeit", "Qualität der Geräte, Installationen und Einrichtungen" sowie "Service, Instandhaltung, Reparaturen". Diese Qualitäten seien auch ein wesentlicher Faktor für die Mobilität von Mitarbeitern, fasst Josef Papousek, Österreichgeschäftsführer von Mercer, zusammen.

Günther Ogris von SORA ergänzt als eine der Hauptursachen für das Einpendeln in Städte "die Hoffnung auf Aufstieg und Einkommenszuwachs". In Bezug auf die Wohnqualität resümiert er mit Bezug auf Internet-Umfragen, wonach Sex und Fußball als die beiden wichtigsten Nebensachen wahrgenommen werden: Beides sei nur durch gutes Wohnen gewährleistet. "Beim Wohnen geht es um Einkommen und Liebe. Bietet die Wohnung und die Umgebung genug Raum für die Liebe und genug Rasen, damit die Kinder Fußball spielen können? Das bindet die Gesellschaft zusammen." Sein Fazit"Wohnqualität ist die wichtigste Nebensache der Welt."