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Wie steht Österreich zu Robotik und KI

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Die Hälfte meint, dass Roboter in ihrem Leben bald so selbstverständlich sein werden wie Smartphones.

Im Auftrag des bmvit hat SORA die Einstellungen der ÖsterreicherInnen zur Robotik untersucht (telefonische Befragung, n=1.000). Demnach ist die Mehrheit der Bevölkerung darauf eingestellt, dass in der Zukunft Roboter in unserem Alltag eine große Rolle spielen werden. Bei der Aussicht auf selbstfahrende Autos stellt sich die Bevölkerung bereits auf den technologischen Wandel ein: Mehr als die Hälfte denkt, dass selbstfahrende Autos in wenigen Jahren auf unseren Straßen selbstverständlich sein werden.

Thema Arbeitsplätze bereitet Sorge

Drei von vier sagen, dass die maschinellen Helfer schon heute mehr Arbeiten übernehmen, als Kollegen, Freunde und Nachbarn glauben. Das Thema Arbeitsplätze brennt besonders unter den Nägeln: Zwei Drittel wollen, dass mit Gesetzen geregelt wird, an welchen Arbeitsplätzen Roboter die Menschen ersetzen dürfen. Auch wenn rund 70 Prozent nicht davon ausgehen, dass Maschinen ihre eigene Arbeit erledigen könnten. Und 61 Prozent meinen, dass wir bereits heute zu abhängig von Maschinen aller Art seien.

  • Mehr als die Hälfte ist zuversichtlich oder begeistert, dass Roboter in ihrem Alltag mehr Aufgaben im Haushalt übernehmen könnten (61 Prozent).
  • Auf nur mehr knapp über ein Drittel trifft das auch in Bezug auf die Arbeitswelt zu (36 Prozent).
  • Nur jede und jeder Fünfte bereit, sich von einem Roboter operieren zu lassen.
  • Hingegen ist eine deutliche Mehrheit von 66 Prozent einverstanden, sich von einem Roboter den Blutdruck messen zu lassen – Ältere zeigen dazu sogar mehr Bereitschaft als Junge (71 Prozent zu 68 Prozent).
  • In Sicherheit fühlen sich die meisten, wenn es um die Ebenbürtigkeit der Roboter mit Menschen geht: Nur 16 Prozent in Österreich glauben, dass Roboter in Zukunft menschliche Eigenschaften und Gefühle haben werden.

Die Studienpräsentation zum Donwload (PDF).

Bild: Wiki Commons