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Ein Drittel arbeitet mehr als 40 Stunden

Arbeitsklima Index

Lange Arbeitszeiten drücken auf die Arbeitszufriedenheit

Während auf der einen Seite Teilzeitarbeit zunimmt, arbeiten auf der anderen Seite viele österreichischen ArbeitnehmerInnen regelmäßig mehr als 40 Stunden pro Woche: Laut einer Sonderauswertung des Österreichische Arbeitsklima Index geben dies aktuell 34% der  Vollzeitbeschäftigten für eine durchschnittliche Arbeitswoche an.

Lange Arbeitszeiten senken die Arbeitszufriedenheit

Beschäftigte, die selten oder nie Überstunden machen, erzielen im Arbeitsklima Index einen Gesamwert von 110 Punkten. Jene, die gelegentlich Überstunden machen, haben einen Index von 106 Punkten, und jene, die häufig Überstunden machen, kommen nur mehr auf 101 Punkte.
Was drückt konkret auf die Zufriedenheit:

  • Beschäftigte, die regelmäßig mehr als 40 Stunden pro Woche arbeiten, sind unzufriedener mit ihrer Arbeitszeitregelung,
  • können Berufs- und Privatleben schlechter vereinbaren
  • und klagen häufiger über Belastungen - sowohl psychische als auch physische.
  • 38 Prozent der Beschäftigten mit häufigen Überstunden klagen über dauerhaften Arbeitsdruck, jede/jeder Fünfte gibt an, darüber hinaus auch durch Arbeit in der Freizeit belastet zu sein.

Wunsch nach fixen Arbeitszeiten

Zu ihrer Arbeitszeitregelung befragt, antworten 52 Prozent der ArbeitnehmerInnen, dass sie fixe Arbeitszeiten haben. 19 Prozent haben eine Gleitzeitregelung, 16 Prozent arbeiten in Schicht- oder Turnusdiensten. Auf die Frage, welche Arbeitszeitregelung sie gerne hätten, sagt rund die Hälfte der Beschäftigten, dass sie fixe Arbeitszeiten bevorzugen. 23 Prozent wünschen sich eine Gleitzeitregelung, nur 8 Prozent einen Schicht- oder Turnusdienst.