Der Österreichische Führunskräfte Monitor

Der Österreichische Führungskräfte Monitor beschäftigt sich mit der Situation von Beschäftigten in Leitungspositionen. Diese Gruppe umfasst mehr als 500.000 Arbeitnehmer/-innen in Österreich – von der Filialleiterin im Supermarkt bis hin zum Geschäftsführer.

Ihre Situation beschreibt die Arbeiterkammer Oberösterreich seit August 2009 regelmäßig im Österreichischen Führungskräfte Monitor. Bislang wurde die Situation dieser Arbeitnehmer/-innen von der Forschung weitestgehend ignoriert. Untersuchungen behandeln meist nur die oberste Ebene, also die der Spitzenmanager. Die AK Oberösterreich will diese Lücke schließen und auch den Arbeitsalltag des mittleren Managements zum Thema machen.

Ausgewählte Ergebnisse:

5. Juli 2013: Krise ließ Zahl der Führungsjobs sinken

Seit 2010 ist die Anzahl der Führungsjobs in Österreich kontinuierlich gesunden: Anteil der unselbstständig Beschäftigten mit einer leitenden Funktion liegt laut Führungskräfte Monitor im Zeitraum 2012 bis 2013 bei elf Prozent. Besonders stark war der Rückgang unter weiblichen Beschäftigten. WEITER

29. Juli 2011: AufsteigerInnen zufriedener im Job

Führungskräfte liegen im Österreichischen Arbeitsklima Index aktuell fünf Punkte über Nicht-Führungskräften und sind also deutlich zufriedener in ihrem Job. Die Chancen auf beruflichen Aufstieg sind jedoch ungleich verteilt. WEITER

8. Oktober 2010: Immer weniger Frauen in Leitungspositionen

Die Zusammensetzung der Gruppe der Führungskräfte ist nach wie ungleich: 70 Prozent sind männlich und die Zahl der Frauen ist zuletzt wieder zurückgegangen. Lag der Männeranteil im Jahr 2008 noch bei 65 Prozent, so ist er im Jahr 2009 bereits auf 67 Prozent und im Jahr 2010 auf 70 Prozent gestiegen. WEITER

7. August 2009: Führungskräfte arbeiten lange

Fast die Hälfte aller rund 500.000 Führungskräfte in Österreich arbeitet mehr als 40 Stunden die Woche. Trotzdem sind sie zufriedener als Arbeitnehmer/-innen ohne Leitungsfunktion (112 Indexpunkte gegenüber 109). WEITER