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15% finden Demokratie in Österreich „eher tot“

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SORA präsentiert erstmals Ergebnisse des Österreichischen Demokratie Monitors

Wie erleben die ÖsterreicherInnen die Demokratie im Land – und wie stehen sie zu möglichen  Einschränkungen wie zum Beispiel der Medienfreiheit? Am Freitag, den 12.10, hat SORA erstmals Ergebnisse des heuer gestarteten Österreichischen Demokratie Monitor präsentiert.

Eine Zahl und eine Idee

Es begann vor einem Jahr mit einer Zahl und einer Idee, die Günther Ogris in das SORA-Team getragen hat: 43% stimmten ein einer unserer Befragungen der Aussage zu, dass Österreich von einem „starken Mann“ regiert werden sollte.
Eine Zahl die erschreckt; und die wir wissenschaftlich im größeren Zusammenhang sehen wollten: Was steckt hinter einer solchen Aussagen? Wo drückt der Schuh bei den Menschen?

Günther Ogris: „Wir brauchen in Österreich fundierte und langfristige Zeitreihen zur Demokratie: einen Monitor, der regelmäßig beobachtet und frühzeitig Warnsignale erkennbar macht.

Der Österreichische Demokratie Monitor

SORA hat daher den Österreichischen Demokratie Monitor ins Leben gerufen, als ein fundiertes Messinstruments mit höchster Datenqualität für

  • die verlässliche öffentliche Orientierung über die Demokratieentwicklung im Land
  • die frühzeitige Erkennung von Warnsignalen und – darauf aufbauend –
  • die rechtzeitige Entwicklung von Maßnahmen zur Erhaltung und Stärkung der Demokratie in Österreich.

Die erste Hälfte des Österreichischen Demokratie Monitors (ÖDM) basiert auf einer großen, jährlichen Bevölkerungs-Befragung. Für 2018 wurde die Erhebung kürzlich abgeschlossen.

Die zweite Hälfte ist der demokratische Lebendigkeits-Check der Institutionen und des konkreten demokratischen Lebens im Land. Sie versuchen wir erstmals über ein Crowdfunding zu finanzieren und so auf die breitest mögliche Basis zu stellen.